Gustavsburg
Gustavsburg liegt am 50. Breitengrad und gehört zur Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg, in der über 16.000 Einwohner leben. Bis zum Zentrum Mainz sind es ca. 10, bis Rüsselsheim ca. 8 und Wiesbaden ca. 17 Kilometer. Auf der gegenüberliegenden Mainseite befinden sich die Städte Mainz-Kostheim und Hochheim am Main. Die Lage im Mainspitzdreieck und die überregionalen Rad- und Wanderwege, die durch Gustavsburg führen, machen die Gemeinde zu einem beliebten Ausflugsziel. Wer sich auf die Mainspitze, an der der Main in den Rhein mündet, begibt, genießt einen herrlichen Blick auf das Panorama der gegenüberliegenden Stadt Mainz. Im Westen der Doppelgemeinde Ginsheim-Gustavsburg fließt der Rhein mit seinen Altrheinarmen und der Insel Nonnenau. Ein herrliches Revier für Naturliebhaber und Bootsfreunde.
Sehenswürdigkeiten
Sehenswert sind im Ortsteil Gustavsburg die Mainschleuse und das Gebiet der Mainspitze, die denkmalgeschützte Arbeitersiedlung am Cramer-Klett-Platz, die katholische Kirche Herz-Jesu sowie der neu errichtete Burgpark.
Geschichte
Seinen Namen verdankt Gustavsburg dem schwedischen König Gustav Adolf, der hier im Dreißigjährigen Krieg zur Belagerung des stark befestigten, katholischen Mainz eine Festung erbauen ließ. Da der Übertritt über den Rhein an dieser Stelle nicht möglich war, drehte er Richtung Süden nach Stockstadt ab, setzte an der damaligen Rheinschlinge am Kühkopf gegen den Widerstand spanischer Truppen über den Rhein und marschierte von hieraus auf Mainz zu und eroberte die Stadt. Sein Denkmal steht noch heute auf dem ca. 25 Kilometer entfernt liegenden Kühkopf. 1635 zogen sich die Schweden zurück und die Burg gelangte in französischen Besitz. 1673 riss der Mainzer Kurfürst Johann Philipp von Schönborn die Anlage ab und machte sie dem Erdboden gleich. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts verzeichnet ein Gemarkungsplan lediglich ein Ziegelhütte.
Mehr über Ginsheim-Gustavsburg erfahren Sie auf der Webseite der Gemeinde und unter www.wikipedia.de.
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